Bahnregeln

Bahnregeln (aus “Die klassische Reitkunst”, A. Podhajsky) dienen uns zur Orientierung:

 

Vor dem Betreten einer Reitbahn bzw. vor dem Öffnen der Tür vergewissert sich der Eintretende mit dem Ruf „Tür frei bitte“ und durch Abwarten der Antwort „Tür ist frei“, dass die Tür gefahrlos geöffnet werden kann. Das Gleiche gilt für das Verlassen der Bahn

Wir gehen höflich und ruhig miteinander um. Diskutiert wird nach dem Ritt. Wir nehmen Rücksicht auf Schwächere.

 

Begegnen sich zwei Reiter, so weicht stets der auf der rechten Hand befindliche aus. Desgleichen müssen Reiter, die eine längere Schrittreprise (= Schrittpause, hat nichts zu tun mit Arbeit in den Seitengängen oder an der Versammlung) einlegen, immer den Hufschlag freigeben und zwar so, dass den Übrigen genügend Raum an der Wand bleibt.

 

Das Vorrecht, auf beiden Händen an der Wand zu bleiben haben Reiter, welche ´Kruppeherein´, ´Piaffe´, ´Passage´, oder eine sonstige außergewöhnliche Übung ausführen. Die große Tour wird immer so geritten, dass die an der Wand arbeitenden Reiter noch genügend Raum haben. Werden Reiter von einem Lehrer unterrichtet, so haben diese Vorrecht an der Wand. ´An der Hand´-Arbeitende dürfen immer an der Wand bleiben. Begegnen sich zwei in der ´Handarbeit´, so gelten bezüglich des Ausweichens die gleichen Regeln wie für die Reiter.

Das Longieren ist in der großen Halle nur dann erlaubt, wenn Schüler im Rahmen einer Reitstunde vorübergehend an der Longe unterwiesen werden oder zum Eingewöhnen junger Pferde.

 

Die Reitbahn ist nach dem Reiten abzuäppeln